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Stress abbauen - aber wie?

Dauerhafter Stress macht krank.



Stress ist eine erhöhte körperliche oder seelische Anspannung, die über unsere Belastungsgrenze hinausgeht. Jeder Mensch verfügt über eine andere psychische Belastungsgrenze. Sie ist abhängig von unserem Wesen und der mit ihm einhergehenden Sensibilität. Sie wird u.a. beeinflusst von unseren Glaubenssätzen, der Art und Weise, mit Erlebnissen umzugehen und davon welche Entscheidungen wir treffen.


Langanhaltender Stress kann bestimmte Reaktionen hervorrufen und zu Schädigungen unserer Gesundheit führen, unabhängig davon, ob es sich um positiven oder negativen Stress handelt. Manche Menschen verdrängen den mentalen Stress, den sie haben. Andere Menschen nehmen ihn gar nicht wahr. Oft sind dies Menschen, die kurz vor dem Burnout stehen. Vor allem bei dauerhaftem positivem Stress bemerken wir die schädliche Wirkungsweise auf unseren Körper lange Zeit nicht.


Die Stress-Reaktionen können sehr vielfältig sein. So kennt es wahrscheinlich jeder, wenn der Denker im Kopf keine Ruhe findet und wir nachts vom vielen Denken aufwachen. Auch ein dauerhaftes Aufgedrehtsein durch positiven Stress kann irgendwann zu Erschöpfung oder innerer Starre führen. Hier ist es wohl eher unser Körper, der dem Stress Einhalt gebietet.

  

Psychische Stressoren wie finanzielle Sorgen, Ärger mit Arbeitskollegen, Zeitdruck, Leistungsdruck, Trennungen, Verluste, Sorgen mit Kindern usw. können sich, wenn sie über einen längere Zeiträume hinweg bestehen bleiben, zu chronischen Stressoren manifestieren. Sobald über längere Zeit keine Entspannung erfolgen kann, befindet sich der Organismus in einem dauerhaften Alarmzustand, was eine unbewusste aggressive Kommunikation, untypische Reaktionen oder auch psychosomatische Erkrankungen zu Folge haben kann. Ab wann Stress krankmachend ist, hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel unserer Ernährung, dem Schlaf, den Erholungsphasen und sicher auch von unserer genetischen Disposition.


Was tun bei Stress?

  1. Mach dir deinen aktuellen Zustand bewusst ohne ihn zu bewerten. Es ist was es ist.

  2. Werde still. Setze dich hin und fühle einfach deinen Körper. Scanne deinen Körper Teil für Teil. Nimm Schmerzen wahr, spüre Atemnot oder körperliche Enge.

  3. Bewerte es nicht. Nimm deinen Körper wahr, bis sich die Enge weitet, der Schmerz auflöst oder was immer sich auch zeigt, verschwindet.

  4. Wiederhole dies viele Tage lang.

 

Nach der bewussten Wahrnehmung und dem Fühlen kann unser Geist ruhiger werden und kluge Entscheidungen bezüglich einer anderen Lebens- bzw. Verhaltensweise treffen.



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