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Loslassen, wie geht das?

  • Autorenbild: Steffi Heinemann
    Steffi Heinemann
  • 22. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 22. Feb.


Schmetterling loslassen als Synonym  - Loslassen wie geht das


Manchmal halten wir fest an Dingen, Menschen, Geschichten, obwohl sie uns Kraft kostet. Wir halten fest an Gedanken, Erwartungen, Rollen, Beziehungen, am Perfektionismus. Wir halten fest an inneren Mustern, die einmal sinnvoll waren, damals in Kindertagen, um uns zu schützen. Doch heute belasten sie eher, als dass sie uns tragen. Irgendwann, wenn uns alles zu viel wird, entscheiden wir, die Dinge loszulassen und dann fragen wir: Loslassen, wie geht das?


Viele Menschen stellen diese Frage: "Loslassen, wie geht das?

Loslassen ist ein natürlicher Entwicklungsprozess. Es kann kein „Loslassen auf Knopfdruck“ geben, auch wenn Menschen dir immer wieder dazu raten: „Lass es, sie, ihn einfach los.“, so ist dies nicht mal ebenso möglich. Dein Gefühl sagt dir wahrscheinlich schon lange, dass Loslassen nicht so einfach geht, sonst hättest du es ja auch schon lange getan. Vielleicht fühlst du dich als Versager, weil du es nicht so einfach kannst, obwohl mancher "Guru" behauptet es gehe ganz leicht.


Doch Loslassen ist ein Prozess an dessen Ende die Freiheit des Loslassens steht. Erst wenn du die Emotionen, die mit der Situation einhergehen ernst nimmst, sie fühlst und nach ihren Wurzeln suchst, um ihnen dort Raum zu geben, passiert dir das Loslassen. An dieser Stelle kannst du die Entscheidung treffen, Neuem behutsam Platz zu machen. Mit "an die Wurzel gehen" meine ich den Ursprung der Geschichte zu finden. Frage dich: Wann ist mir diese Emotion zum ersten Mal begegnet und wer war damals bei der Ursprungsgeschichte dabei? Fliege in Gedanken an diese Stelle und fühle die Emotionen von damals. Mach sie groß und gib ihnen Raum. Weine die Tränen des Kindes von damals.


Oft decken wir die Emotionen zu, die uns helfen könnten, die Angelegenheit zu transformieren. Wir wollen sie nicht fühlen, weil sie so schmerzhaft waren. Es wäre uns lieber, sie mit positiven Affirmationen wegzumachen, neue Ziele zu visualisieren oder ein Entspannungswochenende zu buchen.

Emotionen zu fühlen, gehört nicht zu unseren Favoriten. Zudem sind wir nicht darin geübt. Selbst wenn wir uns an die Emotionen heranwagen, versinken wir oft darin, wie in Treibsand. Ein Durchkommen oder eine Erlösung gelingt uns oftmals nicht.

Es ist also notwendig, „Emotionen fühlen“ zu üben. Fühle in deinen Körper hinein, er gibt dir Antworten, wo sie sich verankert haben. Fühle sie, ohne ins Drama zu gehen, dir selbst leid zu tun, dich oder andere anzuklagen. Übe, ihnen Raum zu geben, sie groß zu machen und durch sie hindurchzukommen. Wenn du durch bist, fühlst du eine Erleichterung, eine Erschöpfung und eine innere Befreiung.

Am Ende fühlst du, dass du sie, es, ihn losgelassen hast. Es ist ein Gefühl der Liebe. Mit ihm einher geht die Veränderung, welche energetisch stattfindet und ihre Kreise zieht.

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